SurTres

Tomás Pérez, Néstor Crespo und Joselo González.

Den Norden und den Süden verschmelzen lassen? Eine schöne Vorstellung ...

Die kühle Brise des Nordens zu genießen und plötzlich in die gesalzene Meeresfrische des Südens einzutauchen ...
In nur wenigen Minuten innerlicher Reise die schneebedeckten Gipfel jenseits von weitläufigen Tälern zu erblicken, die bis zu einem sattblauem Meer in der Ferne reichen ...
In der Tat, diese Bilder in die Wirklichkeit zu übertragen wäre mehr als träumerisch.
Aber wäre es auch illusorisch, sie in das Reich der Musik zu transportieren? Wir bezweifeln dies.
Mit dieser Arbeit möchten wir unseren Weg zur Vereinigung der kulturellen Ausdrucksformen verschiedener Regionen von Lateinamerika zeigen, den wir dadurch prägen, dass wir uns immer näher kommen und musikalisch die Seele des anderen interpretieren.

Ein Tango von jemandem aus der puerto-ricanischen Karibik gesungen, ein Klassiker aus der Karibik, gesungen von einem, der aus Chile stammt, der südlichsten Ecke, in die man in unser Amerika gelangen kann; oder ein Argentinier, sich ausstreckend vom Norden in der Karibik bis hin zum Süden, mit dem Erbe europäischer Klassiker auf dem Rücken tragend, in Arrangements für Streicher von unseren karibischen und südamerikanischen Klassikern ...

Ob es uns gelungen ist? Wer weiß ...

Die unverwischbaren Spuren dieser Arbeit im Leben dreier Bürger-Kinder dieses Amerikas, mit ihren vielfältigen und doch änhlichen Zügen- erfüllen sie mit inniger Freude.

Wir würden gerne mehr errreichen, dieses Bewusstsein tragen wir in uns.

Das ist leichter gesagt als getan, doch dieses erste Schaffen verpflichtet uns dazu, weiter hart an dieser Herausforderung zu arbeiten, unser Amerika musikalisch zu vereinen, nicht nur unter uns, seinen Bewohnern, sondern auch mit der ganzen Welt ...